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Anmeldung

Die Bürgerinitiative „Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.“ ist ab sofort Mitglied in der Landesgemeinschaft Natur und Umwelt NRW, kurz LNU genannt.

Die Bürgerinitiative Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.“, die sich in und um Mettingen für die Erhaltung einer intakten Natur und gegen die Errichtung weiterer Tiermastställe engagiert, hat am vergangenen Wochenende eine ganz wichtige und große Hürde genommen:

Sie ist ab sofort Mitglied in der Landesgemeinschaft Natur und Umwelt NRW (kurz LNU).

Die LNU ist ein anerkannter Umweltverband, Naturschutzverein nach § 60 BNatSchG i. V. m. § 12 LG-NRW und vertritt als Dachorganisation die Interessen von etwa 100 Initiativen und Umweltorganisationen. Insgesamt gehören der LNU über 300.000 Mitglieder an. Damit kann die Bürgerinitiative Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.“ ab sofort auf eine breite fachliche und juristische Unterstützung bauen, denn die LNU ist u.a. verbandsklageberechtigt. Auch wird sich der Austausch von Informationen und Argumenten erheblich intensivieren können.
Der Kontakt mit der LNU war durch Rainer Seidl (ANTL) sowie durch befreundete Bürgerinitiativen hergestellt worden, und so waren mehrere Mitglieder der Mettinger Initiative im April zur LNU-Vorstandssitzung gefahren, um dort vorab die Zielsetzungen und die Arbeit der Bürgerinitiative vorzustellen. Die Initiative wurde daraufhin zur Mitgliederversammlung eingeladen, die am Samstag in Bottrop stattfand. Dort stellte sich die Initiative „Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.“ allen anwesenden Mitgliedern überzeugend vor, und am Ende wurde die Initiative einstimmig in die LNU aufgenommen.
Mit ungläubigem Staunen und Kopfschütteln reagierten die Zuhörer in Bottrop auf die Information, dass in Mettingen im Abstand von weniger als 200 Metern von einem  großen Schulzentrum ein großer Ferkelstall geplant werden darf und vorraussichtlich auch genehmigt wird. Die Erteilung dieser Genehmigung, vom Kreis Steinfurt im Juli innerhalb eines Zeitraumes von zwei bis drei Wochen angekündigt, verzögert sich nach Angaben der Steinfurter Behörde über den September hinaus und wird auch vor dem Ende der Herbstferien wohl nicht eintreffen können. Die Bürgerinitiative bekommt dann zeitgleich mit dem antragstellenden Landwirt die Informationen zur Genehmigung, der dann auch eine ausführliche
Begründung beiliegen wird. In dieser Begründung wird dann auf jeden Einwender umfassend eingegangen, ein vorab an jeden Einwender verfasstes Schreiben sei nicht vorgesehen. Sobald die Genehmigung vorliegt, wird die BürgerinitiativeGesunde Luft-Gesunder Boden e.V.„ unmittelbar in die Prüfungsphase der Genehmigung eintreten und eventuell juristische Folgen ausloten, dann aber auf der breiten Basis, die die Mitgliedschaft in der LNU nunmehr bietet.

 

LNU
Das Foto zeigt von l nach r:
LNU-Geschäftsführer Dipl.Geogr. Rainer Fischer, LNU-Vorsitzender Mark vom Hofe
Herlmut Lindemann , Edwin Kremp, Georg Wiedemann (Alle im Vorstand der BI "Gesunde Luft-Gesunder Boden e.V.")

 

Siehe auch IVZ-Artikel vom 23.09.2016

 

Quelle:
IVZ Artikel vom 23.09.2016

Quelle-IVZ