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Barbara Hendricks (SPD) will strengere Regeln für Intensivtierhaltung

Quelle u.a. Süddeutsche Zeitung, SWR, RTL Next oder Donaukurier vom 04.10.2016

 

Zitat (Ausschnitt):
"Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will der Massentierhaltung in Deutschland engere Grenzen setzen. Sie legte einen Gesetzentwurf für ein Intensivtierhaltungsgesetz vor, der am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will der Massentierhaltung in Deutschland engere Grenzen setzen. Sie legte einen Gesetzentwurf für ein Intensivtierhaltungsgesetz vor, der am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Vorgesehen sind unter anderem strengere Vorschriften für den Bau riesiger Stallanlagen. Deren Nachbarn sollen mehr Möglichkeiten bekommen, sich gegen negative Auswirkungen zur Wehr zu setzen. Außerdem sollen Wiesen und Weiden besser geschützt werden.

Hintergrund der Initiative ist, dass die Zahl großer Tierhaltungsanlagen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, wie es im Gesetzentwurf heißt. Die intensive Tierhaltung könne Nachteile bringen für die Umwelt, '"insbesondere die Gewässer-, Luft- und Bodenqualität"', sowie für den Klimaschutz, aber auch im Städtebau. Diesen Auswirkungen solle entgegen gewirkt werden.

Demnach soll die Möglichkeit wegfallen, riesige Ställe ohne Bebauungsplan der Kommune genehmigt zu bekommen. Gemeinden sollen künftig für große Anlagen Bebauungspläne aufstellen, so dass sich der Gemeinderat mit jedem Vorhaben auseinandersetzen müsste. Als "groß" sollen beispielsweise Anlagen für mehr als 15.000 Hennen, mehr als 600 Rinder oder mehr als 1500 Mastschweine gelten, wie das Umweltministerium auf Anfrage mitteilte."

 

Die Wogen schlagen diesbezüglich sehr hoch, so hoch, dass auch die Online Ausgabe von Top Agrar sich hiermit intensiv beschäftigt.

Siehe u.a. hier TopAgrar: Abschaffung des Bauprivilegs: "Schmidt muss Hendricks endlich stoppen!"

oder hier: TopAgrar: Hendricks nennt Details zu ihrem Intensivtierhaltungsgesetz