Hintergrund

 

WIR ENGAGIEREN UNS FÜR SIE !

Uns stinkt's nämlich...


Schön, dass Sie sich für uns etwas Zeit nehmen!
Wie Sie sicherlich wissen, hat der Kreis Steinfurt 150 Einwendungen erhalten, die sich gegen die Errichtung eines Ferkelaufzuchtstalles in der Nähe des Schulzentrums aussprechen. Beim Erörterungstermin mit dem Kreis Steinfurt am 6.Mai 2015 im Bürgerzentrum kamen diese Einwender nicht ausreichend zu Wort. Stattdessen wurde umso deutlicher, wie gut der Kreis und „seine“ Landwirte miteinander können.

  Lesen Sie mal, was vor Ihren Augen, Ohren (und Ihrer Nase!) vor sich geht:


Trotz

  • des Haltens von deutlich mehr Tieren als es dem Landwirt erlaubt ist
  • des nicht genehmigten Straßenbaus durch den Landwirt
  • des Bauens des Quarantänestalles ohne Genehmigung (unser Landwirt darf genauso wenig wie Sie ohne Genehmigung bauen, er tut es trotzdem)
  • noch nicht mal erfüllten Auflagen aus einer früheren Baugenehmigung
  • eingeleiteten staatsanwaltlichen Ermittlungen

ist der Kreis Steinfurt nicht bereit, die Verlässlichkeit des Landwirtes anzuzweifeln.

Dabei könnte der Kreis Steinfurt durchaus anders handeln, er hat Ermessens-Spielräume. Diese setzt er aber allesamt zugunsten des Landwirtes und gegen die vielen betroffenen Anwohner, die Schüler und Lehrer ein.

Beispiele gefällig?

  • Die Frage nach der Keimbelastung ist noch ungeklärt, der Kreis meint aber, dass man hierzu kein Gutachten braucht. Das sehen wir anders.
  • Immer, wenn es nach Schweinestall oder Gülle stinkt, wird die Umgebung belastet, nicht nur Ihre Nase. Der Kreis meint, dass man kein neues Geruchs-Gutachten braucht. Das sehen wir Gestank-Geschädigten völlig anders, Sie wahrscheinlich auch.
  • Der Kreis meint auch, dass man für den geplanten neuen Stall mit 4140 Ferkeln kein Brandschutzkonzept braucht, im Ernstfall würden alle Tiere verbrennen, sie könnten auch nicht rechtzeitig raus. Die Tiere wissen ja nicht mal, dass es außer dem Stall noch ein „Draußen“ gibt. Das nehmen wir so nicht hin.
  • Die Gemeinde hat Bedenken wegen des zunehmenden Schwerverkehrs geäußert, auch das ist für den Kreis kein Grund, die Genehmigung zu verweigern.
  • Auch kümmert niemanden in der zuständigen Kreisbehörde das Stichwort Artenschutz, uns schon. In Mettingen sind wegen der Überdüngung viele Vogelarten verschwunden, die letzte Feldlerche verließ uns im Jahre 2007, Kiebitze sind ganz selten geworden....

Wiederholt sagte der Vertreter des Kreises bei der Anhörung selbstsicher:

„Wenn Ihnen das alles nicht passt, dann klagen Sie doch!“


Es nutzt nichts, wenn viele Leute darüber schimpfen, aber niemand etwas unternimmt.
Wir, der Verein „Gesunde Luft-Gesunder Boden“, machen was: Wir fordern Dialoge mit allen Seiten, wir haben juristischen Beistand eingeholt, wir lassen jede genannte Zahl noch mal prüfen.
Es tut uns dabei gut, wenn wir wissen, dass viele verärgerte Bürger hinter uns stehen, und das nicht nur wegen des aktuellen Bauvorhabens, sondern aus Umweltschutz-, Tierschutz- und Artenschutzgründen. Erklären Sie sich mit unserer Arbeit solidarisch, indem Sie die beiliegende Beitrittserklärung ausfüllen und an uns zurückgeben! Die Mitgliedschaft ist kostenfrei. Es fallen für Sie keinerlei Mitgliedsbeiträge an, obwohl wir ein Konto für Spenden haben, und eine Vereins-Satzung natürlich auch. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!
 „Gesunde Luft-Gesunder Boden“, Ihre Bürgerinitiative im Erholungsort Mettingen


V.i.S.d.P.: Gerhard Baune